Red Bull Diskussion

Off-topic. Alles was Euch sonst so bewegt und nicht direkt mit Halle 96 und der aktuellen Saison zu tun hat.

Red Bull Diskussion

Beitragvon Arik » Fr 26. Feb 2010, 15:28

Hallöle,

seit ein paar Tagen tobt ein wilder Streit um einen aktuellen Text aus der Bonjour Tristesse über den alle Fans vereinenden Hass auf Red Bull.
Der Text ist hier: http://bonjourtristesse.wordpress.com/2 ... %E2%80%9C/

Auszug:
"Getrennt in den Farben – Vereint in der Sache“

21. Februar 2010 von bonjour tristesse

„Bullen jagen!“, das ist das mal heimliche, mal offene Motto der hartgesottenen Fans des „Halleschen Fußballclubs“ (HFC), des „Roten Sterns“ in Leipzig und Halle, von „Sachsen Leipzig“, „Rot-Weiß Erfurt“ usw. Gemeint ist der neu gegründete Verein „Red Bull“ (offizieller Name: „Rasenballsport“) Leipzig, der vom gleichnamigen Getränkehersteller gesponsert wird. „Bonjour-Tristesse“-Autor Andreas Reschke hofft nicht nur ganz unsportlich darauf, dass der vereinten Fußballmeute, die bereits Spieler und Anhänger des Leipziger Vereins angegriffen hat, beim nächsten Übergriff von der Polizei das Handwerk gelegt wird. Er freut sich auch darauf, in Zukunft nicht mehr auf die Stümpereien im hallischen „Kurt-Wabbel-Stadion“, der Homebase des HFC, angewiesen zu sein, wenn er einmal ein Livespiel sehen und dafür nicht extra nach München oder Hoffenheim fahren will.

Kaum irgendwo kommt das regressive Bedürfnis nach bedingungsloser Unterordnung unter etwas angeblich Größeres unvermittelter zum Ausdruck als im Fußballstadion. Kaum irgendwo sonst kann man sich so ungebrochen und schamlos mit der eigenen Stadt, dem eigenen Viertel oder der eigenen Region identifizieren wie beim Fußball. Nicht nur, aber besonders im und um das Stadion wird das Recht des Stärkeren nicht nur angewandt, sondern ist innerhalb der jeweiligen Fanszene auch weitgehend akzeptiert. Kein Wunder also, dass sich die rohesten und niedersten Charaktere der Gesellschaft vom Verein ihrer Stadt angezogen fühlen und das tun, was Fußballfans eben tun: saufen, pöbeln und im Zweifel auch, wie es im Brachialjargon des Milieus heißt, „nicht nur zuschaun, sondern auch mal zuhaun“. Ist die Gewalt gegen andere Fans oder die Polizei bei den hauptamtlichen Fußballfreunden auch nicht unumstritten, ist man sich in der Liebe (!) zum jeweiligen Klub, dessen Farben man trägt, und die man nach eigener Auskunft bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen bereit ist, sehr wohl einig. (Vorbei ist die Zeit, in der Bundespräsident Heinemann die Frage nach der Liebe zu etwas vermeintlich Höherem mit der sympathischen Antwort abtat: „Ob ich Deutschland liebe? Ich liebe meine Frau!“) Und so gibt der Fußballfan viel auf Tradition und ist trotz der in den meisten Fällen wenig vorzeigbaren Leistungen stolz auf „seinen“ Verein. Vor allem im Osten – wo lediglich sieben Mannschaften oberhalb der Regionalliga spielen – geht es offensichtlich nicht darum, schöne Fußballspiele zu sehen, da es so etwas dort ganz einfach nicht gibt. Das „große“ Leipziger Fußballderby findet in der Oberliga (Fünfte Liga) statt, und auch andere so genannte ostdeutsche Traditionsvereine sind und bleiben zu Recht in den regionalen Niederungen des deutschen Spielbetriebes versunken. Für diese Vereine interessieren sich oft nur Sponsoren, die sich der Region und nicht einem erfolgreichen Marketing verpflichtet fühlen. Gerade in Halle wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft nicht die Möglichkeit geben, höherklassige oder gar internationale Spiele zu sehen."


Ganz unten bei den Kommentaren sagt noch jemand, die Ultras Red Bull wären bei 96 willkommen.
Ist das hier Konsens? Ich meine mich zu erinnern, dass die Diskussion zum Thema kurz vorm RB-Spiel recht ungerade verlief. Zumindest herrschte, was das anbelangte, nicht unbedingt Konsens. Zumindest waren die Choreos gegen RB eher witzig gehalten (Wenn wir wollen, kaufen euch auf usw). Also keine Grundsatzkritik, sondern eher Spassdissen, wie es im Fussball sein sollte.
Also ich finde den Artikel recht gut, kann mir aber vorstellen, dass einige das hier anders sehen. Lesenswert ist er allemal.
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Re: Red Bull Diskussion

Beitragvon Saalenser » Fr 26. Feb 2010, 15:47

Ich zitier mal ein paar Reaktionen aus dem Jena-Forum:

So ein Quark. Der Artikel ist an Einseitigkeit nicht mehr zu überbieten. Schlecht recherchiert, viele Allgemeinplätze und die immer gleichen Vorurteile. Schade um die Zeit, die der Autor dafür aufgebracht hat.

Na toll - jetzt hab ich für so nen Gesülz meine Mittagspause verschwendet
Mutet an wie ne Mischung aus Bildzeitung und Süddeutsche. Nen bissel Tatsachen hier verdreht, dort erfunden oder mal gehört. Dazu der egozentrische Standpunkt einer Person die moralisch über allen steht, aber über die Dummheit der anderen milde lächelt.

Der Artikel ist nicht zum Totlachen oder Rumkugeln, [...]. Er ist schlecht, diffamierend, pauschalisierend und teilweise sachlich schlichtweg falsch. Dies versucht der Verfasser durch ein Art Pseudohumor zu überspielen, was ihm aber nicht gelingt.
Dem Projekt Rasenball stehe ich recht emotionslos gegenüber, aber was der Autor über die Anhänger verschiedener Clubs schreibt ist, schlicht Schwachsinn und betrifft Dich genauso wie mich, als Anhänger eines dieser Clubs. Ich persöhnlich sehe mich in keinster Weise so, wie in dem Artikel beschrieben. Und jeder einigermaßen vernunftbegabte Fan wird erkennen, daß es sich hier um eine völlig haltlose Überspitzung der Sachverhalte handelt, um ein Maximum an Aufmerksamkeit zu erzielen!



Irgendwo darin sehe auch ich meinen Standpunkt. Der Text ist einseitig, journalistisch ne Katastrophe und polemisch. Ich folge keineswegs der "Tod und Hass für RB"-Doktrin der Ultras, aber so ein Gewäsch wie dieser Text ist in meinen Augen auch kein Leitbild.
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Re: Red Bull Diskussion

Beitragvon Arik » Fr 26. Feb 2010, 15:52

Saalenser hat geschrieben:Ich zitier mal ein paar Reaktionen aus dem Jena-Forum:

So ein Quark. Der Artikel ist an Einseitigkeit nicht mehr zu überbieten. Schlecht recherchiert, viele Allgemeinplätze und die immer gleichen Vorurteile. Schade um die Zeit, die der Autor dafür aufgebracht hat.

Na toll - jetzt hab ich für so nen Gesülz meine Mittagspause verschwendet
Mutet an wie ne Mischung aus Bildzeitung und Süddeutsche. Nen bissel Tatsachen hier verdreht, dort erfunden oder mal gehört. Dazu der egozentrische Standpunkt einer Person die moralisch über allen steht, aber über die Dummheit der anderen milde lächelt.

Der Artikel ist nicht zum Totlachen oder Rumkugeln, [...]. Er ist schlecht, diffamierend, pauschalisierend und teilweise sachlich schlichtweg falsch. Dies versucht der Verfasser durch ein Art Pseudohumor zu überspielen, was ihm aber nicht gelingt.
Dem Projekt Rasenball stehe ich recht emotionslos gegenüber, aber was der Autor über die Anhänger verschiedener Clubs schreibt ist, schlicht Schwachsinn und betrifft Dich genauso wie mich, als Anhänger eines dieser Clubs. Ich persöhnlich sehe mich in keinster Weise so, wie in dem Artikel beschrieben. Und jeder einigermaßen vernunftbegabte Fan wird erkennen, daß es sich hier um eine völlig haltlose Überspitzung der Sachverhalte handelt, um ein Maximum an Aufmerksamkeit zu erzielen!



Irgendwo darin sehe auch ich meinen Standpunkt. Der Text ist einseitig, journalistisch ne Katastrophe und polemisch. Ich folge keineswegs der "Tod und Hass für RB"-Doktrin der Ultras, aber so ein Gewäsch wie dieser Text ist in meinen Augen auch kein Leitbild.


Dass man in Jena angepisst ist, ist kein Wunder; gehts doch auch um die miesen Angriffe der CZJ-Fans beim Spiel gegen Red Bull. Und von dir, lieber Saalenser, hätte ich auch nicht viel anderes erwartet. Hast du denn den Text gelesen oder einfach nur so fremde Meinungen zusammenkopiert? Also ich fänd es gut, wenn die Diskussion sachlicher verliefe. Was hat dieser Reschke falsch recherchiert? Was ist erfunden? Und was Schwachsinn?
Dass der Artikel vor Polemik nur so strotzt, seh ich auch so. Alles andere bitte sachlicher.

P.S. @Saalenser: Gibts dazu nen Lnk? ich würde gerne mal die Diskussion der Jenaer nachlesen.
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Re: Red Bull Diskussion

Beitragvon macaco » Fr 26. Feb 2010, 17:05

Also ich finde den Artikel gar nicht so übel,
sicher wird hier und da verallgemeinert. Aber der Autor kann sich ja nicht mit
jedem persönlich befassen. Und hier in Halle ist das Bild ja von Anti-Red-Bull Aufklebern
in Stürmermanier bestimmt.
So sehr ich dem Produkt RBL zweifelnd gegenüberstehe, so sehr
verabscheue ich die Kampagne dagegen, Wenn alle dagegen sind
ist es fast ein Grund dafür zu sein.
Da schmeichelt es einem das Auge wenn plötzlich Ultras Red Bull Aufkleber auftauchen.
Besser als zur SF zu gehen ist es, noch besser wäre es bei uns.
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Re: Red Bull Diskussion

Beitragvon independiente » Fr 26. Feb 2010, 17:25

Ich habe auch schon einige Pro-RB-Aufkleber gesehen. Meistens über einem "scheiß RB" Aufkleber. Ich finde den Text gut und die Aufkleber witzig. Tradition seit 2009 stand auf einen. Schön wenn man sich selbst nicht so ernst nimmt. Weiß jemand ob es solche Aufkleber auch in anderen Städten gibt. Hier richtet es sich ja explizit gegen Halle. Die wären ja auch in Leipzig, Chemnitz und Jena angebracht.
http://www.youtube.com/watch?v=bpZegaQXxYA

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Re: Red Bull Diskussion

Beitragvon Saalenser » Fr 26. Feb 2010, 21:16

Arik hat geschrieben:Dass man in Jena angepisst ist, ist kein Wunder; gehts doch auch um die miesen Angriffe der CZJ-Fans beim Spiel gegen Red Bull. Und von dir, lieber Saalenser, hätte ich auch nicht viel anderes erwartet. Hast du denn den Text gelesen oder einfach nur so fremde Meinungen zusammenkopiert? Also ich fänd es gut, wenn die Diskussion sachlicher verliefe. Was hat dieser Reschke falsch recherchiert? Was ist erfunden? Und was Schwachsinn?
Dass der Artikel vor Polemik nur so strotzt, seh ich auch so. Alles andere bitte sachlicher.

P.S. @Saalenser: Gibts dazu nen Lnk? ich würde gerne mal die Diskussion der Jenaer nachlesen.

FCC-Forum

Eigentlich schlag ich meine Zeit nur ungern mit der Analyse von solchen Texten tot, aber da du eine sachliche Diskussion forderst und ich (aus Faulheit) nicht den ganzen Text zerpflückt hab, mach ich das (un)gern noch mal für dich:

Ist die Gewalt gegen andere Fans oder die Polizei bei den hauptamtlichen Fußballfreunden auch nicht unumstritten, ist man sich in der Liebe (!) zum jeweiligen Klub, dessen Farben man trägt, und die man nach eigener Auskunft bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen bereit ist, sehr wohl einig.

Billiges Klischee. Ich bin mit meinem Verein eng verbunden ohne jetzt die Augen völlig vor Problemen zu verschließen. Ich kenne auch mehrere Maggis und hab mit einem nach dem Pokalfinale ein paar Bier gekippt. Das ist nicht die völlige Ausnahme. Die Welt besteht aus mehr als nur fanatischen Fans mit Realitätsverlust.

Diejenigen, die an attraktiven Fußballpartien interessiert sind, dürften daher mit Wohlwollen betrachten, was sich derzeit in der nicht nur sportlich tristen Region tut.

Falsch. Nicht jeder der gerne Buli guckt, wünscht sich ein RB Leipzig. Es gibt viele, die gerne höherklassigen Fußball im Osten (z.B. in Leipzig) sehen wollen, aber trotzdem das Projekt RasenballSport prinzipiell ablehnen, weil der Zweck eben nicht die Mittel heiligt.

Mit viel Geld und einem geschickten Management sollen nun Stück für Stück Spieler, Trainer und Ausstattung gekauft werden, um sportliche Erfolge zu sichern.

Geschicktes Management? Altstars ohne Perspektive aufkaufen, die für Unsummen lustlos durch die OL trotten und denen jetzt schon (höherklassige) Spielpraxis fehlt und die in höheren Ligen nicht konkurrenzfähig sind (Stichwort Durchmarsch). Und Sadlo verlässt bereits nach einem halben Jahr das RB-Schiff und wird durch eine externe Lösung ersetzt. Da kennt sich keiner mit dem Leipziger geschweige denn dem Markranstädter Fußball aus. Da regiert nur ein Prinzip: "Viel hilft viel." Nicht zu vergleichen mit Hopps Strategie junge Spieler mit einem erfahrenen Trainer zu einer Einheit zu formen um in der Region etwas aufzubauen.

Eine eigene Jugendabteilung soll darüber hinaus gezielte Nachwuchsförderung betreiben.

Eine eigene? Naja, man hat für 50 Goldtaler dem bankrotten FC Sachsen den Kostenfaktor Nachwuchs abgenommen. 2 Fliegen mit einer Klappe: eine "eigene" Nachwuchsabteilung und Samaritertum in der Region.

Der Verein „Rasenballsport“ („RB“), der nicht zufällig dieselbe Abkürzung wie das Getränk hat, soll vor allem die Bekanntheit der Marke fördern.

Ist Red Bull seit dem Einstieg in Markrans irgendwie bekannter geworden? Kennt jetzt jemand das Getränk, der davon vorher nie gehört hat!? Hat RB bis auf 30 verirrte (gekaufte?) Studenten aus Leipzig einen zusätzlichen Konsumenten geworben?

Dabei wird ein Horrorszenario entwickelt, in dem das Vorhaben der österreichischen Getränkefirma als generelle Bedrohung des eigenen Vereins erscheint.

Horrorszenario? Das ist traurige Realität. Der HFC hat sich durch 8 Oberligajahre gequält um am Ende die Nr.1 im Raum Halle/Leipzig zu sein. Jetzt kommt ein Ösi dahergelaufen um ein leerstehendes Stadion zu kaufen. Geld hat er, also schüttet er alles in einen beschaulichen Vorortverein. Das er damit die Arbeit anderer hart arbeitender Verein zerstört, interessiert ihn nicht. Mir gehts nicht mal um irgendeinen Zuschauerschwund, sondern die Vormachtstellung (Sponsoren und Spieler werden abgeworben und Medienpräsenz wird "erkauft").

sich viel auf ihre Kreativität einbilden und am Ende doch immer nur die gleichen Choreografien, Sprechchöre und Lieder fabrizieren.

Billiges Klischee. In Kiel applaudierten die Heimfans bei der kreativen Choreographie der (halleschen) Gäste. In Hannover erzählt man sich noch heute vom Spiel der Reserve gegen den FCM mit mehreren Tausend Gästefans und ihrem Auftreten.

Das gegenseitige Auflauern und Verletzen der gegnerischen Fans vor oder nach dem Spiel ist zwar, wie erwähnt, nicht unumstritten, gehört aber dennoch zu jedem Spieltag.

Genau, im Osten dreschen sie sich an jedem Spieltag, vergewaltigen die mitgereisten weiblichen Fans und essen danach ihre Kinder. :roll:

Im Osten kommt es darüber hinaus regelmäßig zu Überschneidungen mit der klassischen Hooliganszene, mit der man sich in der Überzeugung einig ist, dass die „Kommerzialisierung“ und der „Ausverkauf“ des Sports unbedingt zu bekämpfen seien.

Hooligans und Ultras haben rein gar nichts miteinander zu tun. Ultras sind erlebnisorientiert, die klassischen Steineschmeißer. Guck dir mal die Bilder vom Plauen-Spiel an (Juni 09). Vollpfosten die mit Zaunlatten aus der Masse heraus werfen, direkte körperliche Auseinandersetzungen sucht da keiner. Hooligans treffen sich auf dem Parkplatz und dann gehts von Angesicht zu Angesicht.

In Leipzig dagegen sei, so die einhellige Meinung der Ultras, ein „künstliches Projekt“ aus dem Boden gestampft worden.

Nicht nur der Ultras. Wenn RBL in der 3.Kreisklasse (siehe Lok Leipzig, auch wenn die ebenfalls "schummelten" siehe Fusion, bzw. BSG Chemie Leipzig) angefangen hätte, wäre mein Ärger nicht besonders groß gewesen. Denn dagegen kann man nichts machen. Aber die Vorlaufzeit von 10 Jahren für ein Produkt ist für ein Unternehmen deutlich zu groß (AdminOO kann dir dazu sicherlich näheres sagen).

Seit Beginn der laufenden Fußballsaison, in der der neue Verein erstmals am Ligabetrieb teilnimmt, hat sich eine paranoide Fußballfan-Volksfront formiert, die dementsprechend aggressiv auftritt.

Paranoia bei Wiki - das sind keine Wahnvorstellungen, der Einfluss (von Gefahr will ich nicht sprechen) auf die Region und die Vereine ist nicht wegzureden.

Bei hassgeladenen Derbys, wie etwa zwischen dem „Halleschen FC“ und dem „Chemnitzer FC“, deren Fans sich im günstigsten Fall nur verachten, wird gemeinsam „Scheiß Red Bull“ gerufen, bevor man sich gegenseitig an die Gurgel geht.

Chemnitz und Halle sind zwar Rivalen, aber hassgeladen trifft es wahrlich nicht. Seit der HFC und CFC wieder in einer Liga kicken, gab es eigentlich keine Auseinandersetzung (bei zig Hallenturnieren und immerhin 7 Ligaspielen), davor gab es mal ein Testkick auf Kunstrasen am Sandanger ohne jede Polizei. Auch wenn die ewigen "Scheiß Red Bull"-Bekundungen im Stadion nicht besonders kreativ sind und ich sie nicht gerade unterhaltsam finde, gab es beim Wechselgesang Gänsehautstimmung in der Gellertstraße.

nd bei sämtlichen Spielen, die „RB Leipzig“ in der laufenden Saison bestritt, bedurfte es eines Großaufgebotes der Polizei, da der Hass der gegnerischen Fans auch an den Spielern und Fans konkret abgearbeitet werden wollte.

Gab es beim Topspiel (1. vs. 2.) im Stadion am Bad gegen HBS nicht. Ich vermute auch gegen den VfL wurden keine Hundertschaften von Polizisten aufgeboten.

Als bei einem der ersten Auswärtsspiele von „RB“ in Jena gegen die zweite Mannschaft von „Carl-Zeiss“ gespielt wurde, pöbelten die Ultras der eher linken Gruppe „Horda Azzura Jena“ gegen die Spieler, bespuckten sie und bewarfen sie mit Gegenständen.

1.Keine Aktion der Horda. 2.Gab es einzelne Rufe, Pöbeleien und Gegenstände. Letzteres ist sicher daneben, auch manche Sprüche gingen unter die Gürtellinie, aber sie wurden nicht nach Strich und Faden verdroschen und von einem wütenden Mob gejagt. RB hat sich gerne in der Opferrolle gesehen.

Im Forum der Website „ultras.ws“, das mit mehr als 7.000 angemeldeten Mitgliedern Repräsentativität für die Ultra- und Hooligan-Szene für sich beanspruchen kann, entwickelte sich innerhalb von vier Monaten ein 100-seitiger Thread.

Siehe Jena-Forum. Die meisten Ultragruppierungen beteiligen sich nicht an dem Forum. Und ein Forum ist das letzte repräsentative Medium.

Ganz so, als wären die eigenen Lieblingsvereine keine Wirtschaftsunternehmen;

Äpfel und Birnen. RB hat quasi ein grenzenloses Budget, während andere Vereine Jahr für Jahr, Monat für Monat um das wirtschaftliche und sportliche Überleben kämpfen müssen. Zwickau steht gerade kurz vor dem Kollaps, da kann man nicht in der Winterpause einen Timo Rost nachverpflichten. Da sind Leute aus der Region am Werk, die sich bemühen ihren Verein in ruhige Fahrwasser zu bringen. Vielleicht spielen beim HFC nicht 20 gebürtige Hallenser, aber die kicken nicht nur in Halle, weil die Kohle gerade stimmt (zumindest die meisten).

Die Lautsprecher der jeweiligen Ultrafraktionen, die, wie die Mehrheit der Fankurvenbesatzungen, in der Regel auf eine gescheiterte Karriere in irgendeiner Kinder- und Jugendmannschaft zurückblicken können, machen aus ihrer Not nicht nur eine Tugend.

No comment.

Nicht zufällig drängen sich dabei die Parallelen zum Hass auf die Juden auf. Auch im Falle des Fußballs wird hier zwischen raffendem und schaffendem Kapital unterschieden.

Das ist das letzte. Der Hass auf Juden folgte einer kranken Ideologie, die einer perversen Tradition (siehe Antisemitismus im Mittelalter) nacheiferte. Der "Hass" bzw. die Abneigung gegen RB entstand aus dem Handeln eines Konzerns, der sich in einen fremden Verein eingekauft hat. Das ist oft sachliche Kritik. Ich war in der Hinrunde bei 3 RB-Spielen und jeweils für das Gegnerteam, allein schon weil ich lieber auf den David als den Goliath halte. Aber Hass habe ich nicht empfunden. Zum Halberstadt-Spiel fand sich ein gemischtes Grüppchen ein, die gegen Spieler gepöbelt haben und von RB-Fans zurechtgewiesen wurden. Insgesamt ein unterhaltsamer Nachmittag, Pöbeln gehört zum Fußball dazu. Ich drohe dem Spieler ja nicht mit Mord und Totschlag, sondern weise ihn "freundlich" u.a. darauf hin, dass er nicht so theatralisch auf dem Feld hinplumpsen soll.

Die Zivilisationsfeinde werden sich dann noch immer beim „1. FC Lok“, beim „HFC“ oder bei „Sachsen Leipzig“ in den unteren Ligen die Klinke in die Hand geben und neidvoll nach Markranstädt schauen.

Hm, ich glaube so neidisch ist man dort nicht. Bis auf die finanziellen Möglichkeiten, will ich und viele andere so ein Gekasper wie bei RB nicht. Ich denke die 3.Liga ist auf Dauer ein ideales Ergebnis. Wenn man die Reserveteams noch aus der Liga verbannt, dann ist es eine attraktive Liga mit einer guten Mischung aus Traditionsclubs und aufstrebenden kleinen Vereinen. Und man macht sich halt nicht zur Handpuppe irgendeines Scheichs aus Dubai, Russland oder Ösiland.
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Re: Red Bull Diskussion

Beitragvon DYASPORA » Fr 26. Feb 2010, 22:06

ob alternativkultur, veganismus oder jetzt fußball: was immer die bonjour tristesse an themen anfasst ist von arroganz, einseitigkeit und polemik geprägt. die machen genau das, was sie angeblich verurteilen: sie pöbeln, verallgemeinern, hetzen, stecken in schubladen, nur halt mit nem "intellektuellen" touch. denen geht es nicht um konstruktive gesellschaftskritik bzw. analyse, sondern darum klarzustellen das sie sich über andere erhaben fühlen. hat m.e. keinen wert sich über die kasper aufzuregen...

@saalenser zustimmung! jetzt sagste mir bitte noch, wo du das märchen von der pyro gegen rwe herhast...
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Re: Red Bull Diskussion

Beitragvon Arik » Fr 26. Feb 2010, 22:33

Wow, mit so ner Fleißarbeit hätte ich ja nicht gerechnet. Da ich nicht weiß, wie man zwischen die Zitate ein eigenes Statement schiebt, muss ich etwas umständlicher schreiben.
Zunächst: Das Jenaforum ist nur für angemeldete Nutzer. Also ich komm da nicht rein.
" Diejenigen, die an attraktiven Fußballpartien interessiert sind, dürften daher mit Wohlwollen betrachten, was sich derzeit in der nicht nur sportlich tristen Region tut.


Falsch. Nicht jeder der gerne Buli guckt, wünscht sich ein RB Leipzig. Es gibt viele, die gerne höherklassigen Fußball im Osten (z.B. in Leipzig) sehen wollen, aber trotzdem das Projekt RasenballSport prinzipiell ablehnen, weil der Zweck eben nicht die Mittel heiligt."
Das ist von dir lediglich eine Behauptung. ein, zwei Bekannte reichen da nicht, um das Genannte zu untermauern. Ich könnte mir vorstellen, dass viele sehr interessiert zum RBL schauen. Einige Leute kenne ich; aber auch so scheinen die Zuschauerzahlen für ein gewisses Interesse zu sprechen.

"Mit viel Geld und einem geschickten Management sollen nun Stück für Stück Spieler, Trainer und Ausstattung gekauft werden, um sportliche Erfolge zu sichern."

Mag sein, dass das Management noch nicht geschickt ist, aber das steht was von "sollen".Das ist zumindest also der Plan. Wie sich das entwickelt und ob das auch in Zukunft so chaotisch verläuft, bleibt abzuwarten.

" Eine eigene Jugendabteilung soll darüber hinaus gezielte Nachwuchsförderung betreiben.

Eine eigene? Naja, man hat für 50 Goldtaler dem bankrotten FC Sachsen den Kostenfaktor Nachwuchs abgenommen. 2 Fliegen mit einer Klappe: eine "eigene" Nachwuchsabteilung und Samaritertum in der Region."

Na und? That is sausage. Soll meinen, egal wie, zumindest haben sie jetzt eine Jugendabteilung, die gut gefördert werden wird.

"Ist Red Bull seit dem Einstieg in Markrans irgendwie bekannter geworden? Kennt jetzt jemand das Getränk, der davon vorher nie gehört hat!? Hat RB bis auf 30 verirrte (gekaufte?) Studenten aus Leipzig einen zusätzlichen Konsumenten geworben?"
So sehr im Gespräch wie jetzt war Red Bull in der Region garantietr noch nie. Pro- und Kontra-Red-Bull-Aufkleber in der Stadt. Nicht schlecht!

"Horrorszenario? Das ist traurige Realität. Der HFC hat sich durch 8 Oberligajahre gequält um am Ende die Nr.1 im Raum Halle/Leipzig zu sein. Jetzt kommt ein Ösi dahergelaufen um ein leerstehendes Stadion zu kaufen. Geld hat er, also schüttet er alles in einen beschaulichen Vorortverein. Das er damit die Arbeit anderer hart arbeitender Verein zerstört, interessiert ihn nicht. Mir gehts nicht mal um irgendeinen Zuschauerschwund, sondern die Vormachtstellung (Sponsoren und Spieler werden abgeworben und Medienpräsenz wird "erkauft")."

Es gibt für die regionalen Vereine eventuell Nachteile. Aber ein Horroszenario ist es für diese nicht. Oder nimmt Red Bull 15 Vereinen der Region Spieler und Sponsoren weg? Medienpräsenz? Tja, Sport im Osten redet gelegentlich über Red Bull (wie alle Ultragruppen auch)! Aber sonst...weiß nicht, was daran schlimm sein soll.

"Billiges Klischee. In Kiel applaudierten die Heimfans bei der kreativen Choreographie der (halleschen) Gäste. In Hannover erzählt man sich noch heute vom Spiel der Reserve gegen den FCM mit mehreren Tausend Gästefans und ihrem Auftreten."
Also ich hab schon sehr viele Spiele in Deutschland gesehen. Die Gesänge sind immer gleich; auch wenn viele in der Tat cool sind. Nur die Teamnamen werden ausgetauscht. Das nervt ganz schön. Auch bei meinen Lieblingsvereinen. Akustisch ist der HFC übrigens sehr mies: Chemie-Halle-Wechselgesänge und sonst "Chemie Halle Allez"....Pfft. Die Kiel-Choreo war übrigens wirkl recht nett. Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber das Liedgut ist unter aller Sau. Doch auch bei den besseren Gruppen fallen mir die Drecksprinzen ein: "Das ist alles nur geklaut". Was aber nicht schlimm wäre, würde man dies nicht als Kreativität verkaufen.

"Genau, im Osten dreschen sie sich an jedem Spieltag, vergewaltigen die mitgereisten weiblichen Fans und essen danach ihre Kinder."
Okay: kleine Liste: Ein Freund wurde mit St.Pauli-Schal nach dem Spiel der 2. gegen HFC verprügelt und beklaut. In Dresden und HRO bastelt man aus "erbeuteten" Schals lustige Teppiche mit makaberen Texten (Dresden grüßt seine Gäste).Mit dem HFC-Schal würde ich nicht durch Magdeburg laufen (hier übrigens auch nicht - aus Scham ;) ) und Kloppereien gibts am Rande vieler Spiele im Osten (und im Westen auch). Also tu mal nicht so als wäre Ringelpietz mit Anfassen angesagt.

"Hooligans und Ultras haben rein gar nichts miteinander zu tun. Ultras sind erlebnisorientiert, die klassischen Steineschmeißer.
Guck dir mal die Bilder vom Plauen-Spiel an (Juni 09). Vollpfosten die mit Zaunlatten aus der Masse heraus werfen, direkte körperliche Auseinandersetzungen sucht da keiner. Hooligans treffen sich auf dem Parkplatz und dann gehts von Angesicht zu Angesicht."
Manche Ultras gehen zu den FWWs. Viele Utras im Osten suchen aber die Gewalt im Stadion. UD, die verschiedenen Ultras bei Lok lechzen nach Gewalt (also eher Hoolkacke) und beim Plauenspiel sind auch zuerst die Ultras losgeflitzt. Ich selbst war auch da und hab die schönen Saalefrontpullover gesehen. Im Westen gibt es da meiner Meinung nach eine stärkere Trennung zwischen Hools und Ultras: Siehe Düsseldorf. Aber auch in Essen, Bremen usw. ist es sehr deutlich. FFM ist nochmal was anderes. Ultras sind im Westen nicht grundsätzlich gewalttätig. Einige im Osten auch nicht. Die Frage ist nur, was man als Hool bezeichnet: jmd, der den Kodex einhält und sich nur im Wald kloppt oder jemand, der die Gewalt überall sucht und besoffen einen Bullen anrempelt und ACAB grölt,. wenn er verhaftet wird? Nochmal kurz: Im Osten suchen Ultras eher Gewalt als die Ultras im Westen (also nicht alles Steineschmeißer). Die Oldschoolhools unterscheiden sich nicht im Ost-West-Vergleich.

"Chemnitz und Halle sind zwar Rivalen, aber hassgeladen trifft es wahrlich nicht. Seit der HFC und CFC wieder in einer Liga kicken, gab es eigentlich keine Auseinandersetzung (bei zig Hallenturnieren und immerhin 7 Ligaspielen), davor gab es mal ein Testkick auf Kunstrasen am Sandanger ohne jede Polizei. Auch wenn die ewigen "Scheiß Red Bull"-Bekundungen im Stadion nicht besonders kreativ sind und ich sie nicht gerade unterhaltsam finde, gab es beim Wechselgesang Gänsehautstimmung in der Gellertstraße."
Ach, und die Chemnitzer wollten hier auch nur auf Bier zur HFC-Kurve rüberkommen? http://www.youtube.com/watch?v=8UTBbAbIz3M
Bei HFC-CFC ist schon nen bisschen Derbyfeeling. So richtig kann man sich nicht ab.


"Gab es beim Topspiel (1. vs. 2.) im Stadion am Bad gegen HBS nicht. Ich vermute auch gegen den VfL wurden keine Hundertschaften von Polizisten aufgeboten."
Mehr Bullen sind da als üblich, wenn HBS anrückt (ich war übnrigens da) und die VfLer haben bei Auswärtsspielen bestimmt auch schonmal weniger Cops gesehen. Auf das Rückspiel Lok-RB kann man sich auch freuen.

"1.Keine Aktion der Horda. 2.Gab es einzelne Rufe, Pöbeleien und Gegenstände. Letzteres ist sicher daneben, auch manche Sprüche gingen unter die Gürtellinie, aber sie wurden nicht nach Strich und Faden verdroschen und von einem wütenden Mob gejagt. RB hat sich gerne in der Opferrolle gesehen."
Also in der Presse stand anderes. (Jaja. deutsche Presse - halt die Fresse). Aber die Hordas haben sich doch selbst mit den Aktionen gerühmt. Es flogen Sachen und Morddrohungen (die nat. nicht ernst gemeint waren) wurden auch gerufen.

ultras.ws."Siehe Jena-Forum. Die meisten Ultragruppierungen beteiligen sich nicht an dem Forum. Und ein Forum ist das letzte repräsentative Medium."
Ich weiß, dass Suptras das Forum boykottieren, aber viele Einzelpersonen schreiben da dennoch. Mittlerweile sinds 11000 User. Auch wenn einige Gruppen das Ding boykottieren, gibts schon Hinweise dafür, dass der allgemeine Trend da wiedergegeben wird.

" Nicht zufällig drängen sich dabei die Parallelen zum Hass auf die Juden auf. Auch im Falle des Fußballs wird hier zwischen raffendem und schaffendem Kapital unterschieden.
Das ist das letzte. Der Hass auf Juden folgte einer kranken Ideologie, die einer perversen Tradition (siehe Antisemitismus im Mittelalter) nacheiferte."
Ein Jünter hat im ultras-Forum ganz gut auf diese Kritik reagiert. Hiermit sei auf seine Reaktion verwiesen: http://www.ultras.ws/hetze-gegen-anti-r ... 29-s8.html

Okay, soweit erstmal. Aber fein, dass es jenseits des Gesabbers in den Kommentaren hier (http://bonjourtristesse.wordpress.com/2 ... %E2%80%9C/) auch mal sachlich geht.
Arik
 

Re: Red Bull Diskussion

Beitragvon Arik » Fr 26. Feb 2010, 22:38

DYASPORA hat geschrieben:ob alternativkultur, veganismus oder jetzt fußball: was immer die bonjour tristesse an themen anfasst ist von arroganz, einseitigkeit und polemik geprägt. die machen genau das, was sie angeblich verurteilen: sie pöbeln, verallgemeinern, hetzen, stecken in schubladen, nur halt mit nem "intellektuellen" touch. denen geht es nicht um konstruktive gesellschaftskritik bzw. analyse, sondern darum klarzustellen das sie sich über andere erhaben fühlen. hat m.e. keinen wert sich über die kasper aufzuregen...

@saalenser zustimmung! jetzt sagste mir bitte noch, wo du das märchen von der pyro gegen rwe herhast...


Das Thema ist hier nicht Bonjour Tristesse. Wenn du was über die los werden willst, dann woanders. Hier gehts um Fußball und Red Bull. Und auch wenn der Text einige Ecken und Kanten hat, ist er diskutabel. Wenn du sagst, dass es "keinen wert [hat], sich über die kasper aufzuregen" dann ist das eine Schutzbehauptung, um sich nicht mit der Kritik auseinandersetzen zu müssen. Sag doch, was dir an ihm nicht passt. Saalensers Bemühungen find ich da sehr viel besser. Er findet den Artikel zwar auch Scheiße, kann es aber begründen.
Arik
 

Re: Red Bull Diskussion

Beitragvon DYASPORA » Fr 26. Feb 2010, 22:55

Arik hat geschrieben:
DYASPORA hat geschrieben:ob alternativkultur, veganismus oder jetzt fußball: was immer die bonjour tristesse an themen anfasst ist von arroganz, einseitigkeit und polemik geprägt. die machen genau das, was sie angeblich verurteilen: sie pöbeln, verallgemeinern, hetzen, stecken in schubladen, nur halt mit nem "intellektuellen" touch. denen geht es nicht um konstruktive gesellschaftskritik bzw. analyse, sondern darum klarzustellen das sie sich über andere erhaben fühlen. hat m.e. keinen wert sich über die kasper aufzuregen...

@saalenser zustimmung! jetzt sagste mir bitte noch, wo du das märchen von der pyro gegen rwe herhast...


Das Thema ist hier nicht Bonjour Tristesse. Wenn du was über die los werden willst, dann woanders. Hier gehts um Fußball und Red Bull. Und auch wenn der Text einige Ecken und Kanten hat, ist er diskutabel. Wenn du sagst, dass es "keinen wert [hat], sich über die kasper aufzuregen" dann ist das eine Schutzbehauptung, um sich nicht mit der Kritik auseinandersetzen zu müssen. Sag doch, was dir an ihm nicht passt. Saalensers Bemühungen find ich da sehr viel besser. Er findet den Artikel zwar auch Scheiße, kann es aber begründen.


hier gehts schonmal nicht alleine um rb und fußball, sondern um den artikel in der postille. da kann ich sehr wohl meine meinung zu dem geschmiere kundtun, ob dir das passt oder nicht. davon ab glaub ich kaum das du mir vorzuschreiben hast was ich wo hineinschreibe.

warum sollte ich mich mit "kritik" von irgendwelchen dahergelaufenen laberköppen auseinandersetzen, die mit fankultur nicht die bohne an der uhr haben, sondern nur ab und zu jemanden zum dissen suchen? die mühe die sich saalenser macht mach ich mir nicht, da ich weiß das es die sache nicht lohnt. und was mir nicht passt hab ich bereits geschrieben. wenn dir das nicht reicht ist das deine kanne bier. es steht dir frei dir einen wolf zu diskutieren. aber ernst nehmen muss ich das nicht.

scheiß rb! nur die sgd!!!

:-D :-D :-D
Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein würde.../ nick hornby
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